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Ergo-Chefanleger: “Lebensversicherungen sind langweilig”

26.05.2015 – vonborries_ergo“Lebensversicherungen mögen im Detail kompliziert sein, sind aber vor allem unheimlich langweilig. Und das ist auch gut so”, meint Ergo-Chefanleger Daniel von Borries. Denn bei diesem Produkt handele es sich “um ein äußerst träges Produkt mit enormer Widerstandsfähigkeit”, sagte er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).

Damit schlug er Warnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den Wind, der unlängst aufgrund der niedrigen Zinsen die Existenz vieler Lebensversicherer bedroht sieht. Zwar ist der Garantiezins Anfang des Jahrs auf 1,25 Prozent abgesenkt worden: “Auch wenn die tatsächliche Verzinsung am Ende immer höher ausfällt, muss man zugestehen: Wirklich attraktiv klingt das nicht mehr”, so von Borries weiter.

“Daraus aber nun den Zusammenbruch unserer ganzen Branche abzuleiten”, wolle ihm aber nicht einleuchten. Die Ergo könne die Niedrigzinsphase jedenfalls “sehr, sehr lange durchhalten”, betonte der Ergo-Chefanleger. Dennoch: “Je länger die Niedrigzinsphase dauert, umso unattraktiver wird die klassische Lebensversicherung für viele Neukunden”. Darauf müsse man sich als Unternehmen einstellen. (vwh/td)

Bild: Daniel von Borries (Quelle: Ergo)

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