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Erdland: “Bei guter Infrastruktur geht es um Freiräume”

29.05.2015 – Erdland_150Aus Sicht von GDV-Präsident Alexander Erdland ist gute Infrastruktur vor allem eines: „zuverlässig und sicher“. Es gehe hier nicht um Beton, sondern um Optionen, um Freiräume. Eine Straße ermöglicht jedem von uns Mobilität. Eine Schule, ein Kindergarten eröffnet Bildungschancen“, sagt er im Interview mit Prognos. Wenn er Bürgermeister wäre, würde er „unbedingt auch mit privaten Investoren zusammenarbeiten“.

Eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) würde demnach für Erdland in Frage kommen, wenn er der Bau eines Schwimmbads oder einer Polizeitstation anstünde. ÖPP seien jedoch dabei nur eines von vielen möglichen Instrumenten.

„Entscheidend wäre für mich, dass der private Partner dann auch die unternehmerischen Risiken trägt. Das Prinzip muss sein: Der Unternehmer übernimmt das Risiko. Wenn er gut arbeitet, macht er einen Gewinn. Und wenn er Fehler macht, muss er die Folgen tragen.“

Wenn beispielsweise ÖPP diesen marktwirtschaftlichen Grundsatz umsetzten, funktionieren sie sehr gut, so Erdland. Für den Staat liege der Vorteil dabei auf der Hand: Er entledige sich der möglichen Projekt- und Finanzierungsrisiken. Mehrkosten landeten dann nicht beim Steuerzahler, sondern bei den Unternehmen. (vwh/ks)

Bild: Alexander Erdland ist Präsident des GDV (Quelle: GDV)

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