Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

El-Erian hofft auf “Sputnik-Moment”

17.02.2016 – “Ich gebe die Hoffnung auf einen ökonomischen Sputnik-Moment nicht auf”, meint Mohamed El-Erian, Chefberater der Allianz, mit Blick auf die aktuelle Situation in der Eurozone. Deren Problem: “Um solide zu sein, bräuchte sie vier Beine. Wir haben aber nur eineinhalb Stuhlbeine”, sagt der frühere Pimco-Manager im Interview mit der Börsenzeitung.

“Ein Bein ist die Währungsunion, die Bankenunion ist vielleicht ein halbes. Die Fiskalunion fehlt und die politische Union steht enorm unter Druck”, erläutert El-Erian. Allerdings brauche es manchmal “eine besondere Herausforderung, um eine gemeinsame Anstrengung zu unternehmen”, erklärt der Allianz-Berater.

Zudem sieht El-Erian im Gespräch mit der Börsenzeitung derzeit auch “viel Gegenwind” für die Finanzdienstleister. “Das gilt für Versicherungskonzerne, Banken, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister”. So führe die derzeitige Situation an den Aktienmärkten dazu, “dass starkt aufgestellte Finanzdienstleister weiter Marktanteile gewinnen werden”, prophezeit El-Erian.

Daneben “werden Banken künftig mehr dem Versorgern ähneln. Sie werden stärker reguliert sein und limitierter sein, in dem was sie anbieten”, prognostiziert der Chefberater der Allianz. (vwh/td)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten