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Versicherungsschaden: “Ein toter Radfahrer kostet Spediteure nichts”

20.02.2015 – Fahrrad_Michael Buehrke_pixelioMit Totwinkel-Erkennungssystemen für Lkw-Fahrer ließen sich bis zu 70 Prozent der tödlichen Unfälle verhindern, sagt der Münchner Unfallforscher Wolfram Hell. Denn Radfahrer kommen neben einem Lastwagen schnell in Lebensgefahr.

Mehr Sicherheit versprechen elektronische Abbiegeassistenten, die Fresnell-Linse oder die gläserne Beifahrertüre oder Trixie-Spiegel an den Ampeln. Die Technik existiere, so der Experte, sei jedoch nur in den wenigsten Lastwagen zu finden.

“Kostengründe und Ignoranz”, führt Wolfram Hell in der Abendzeitung an: “Das System kostet einen Spediteur pro Lkw vielleicht 1.000 Euro. Ein toter Radfahrer kostet den Spediteur nichts. Denn da zahlt die Versicherung”, sagt Hell und fordert ein Gesetz, dass die Sicherheitssysteme vorschreibt. (vwh/ku)

Bildquelle: Michael Bührke/ pixelio

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