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“Ein festes Haus gebauet…”

27.02.2015 – Diekmann2Der demnächst scheidende Allianz-Konzernchef Michael Diekmann (60) sieht das “Haus Allianz” auf einem Hochplateau angesiedelt. Bis zu seinem Eintritt in den Aufsichtsrat will der bisherige Vorstandschef den Kontakt zum Unternehmen herunterfahren. Vor den versammelten Journalisten bei der Bilanz-Pressekonferenz reagierte er so auf folgende VWheute-Fragen.

VWheute: Welche Überschrift würden Sie dem Kapitel Ihrer zwölf Jahre Spitzenverantwortung in der 125-jährigen Allianz-Geschichte geben? Gibt es da eine Linie?

Michael Diekmann: Ich komme ja aus einem Familienbetrieb Baugewerbe und wollte immer gerne Architekt werden. So würde ich die Überschrift über meine zwölf Jahre formulieren als ‘moderne Architektur’. Es hat mir immer wirklichen Spaß gemacht, Geschäftsmodelle zu entwerfen und zu bauen, so dass die Allianz in vielen Punkten zum Vorreiter werden konnte in der Versicherungsindustrie.

VWheute: Vor Ihrem Eintritt in den Aufsichtsrat liegt die vorgeschriebene einjährige Karenz. Wie lassen Sie in dieser Zeit Ihre Erfahrungen dem Unternehmen zugute kommen?

Michael Diekmann: Sie nennen es Karenzzeit. Üblich ist der Begriff “Cool off” – mit zwei f geschrieben; also den intensiven Kontakt mit dem Unternehmen herunterfahren, damit man dem Nachfolger die Gelegenheit gibt, die Dinge unbeeindruckt und  unbeeinflusst selbst in die Hand zu nehmen. Ich finde das richtig und werde mich daran halten. In einem bestimmten Umfang kümmere ich mich um Allianz-Angelegenheiten in Asien und das werde ich gerne machen.

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Bei aller compliancegerechten Zurückhaltung ließ sich Diekmann immerhin auf die Beantwortung der Journalistenfragen nach einem Outlook 2015 und darüber hinaus ein: “Wir befinden uns auf einem Hochplateau, das gehalten werden kann. So wird das laufende Jahr 2015 auf ein sehr gutes Jahr 2014 aufsetzen. Das Haus steht stabil und mein Nachfolger verfügt wie ich über ein exzellentes Team. Selber Allianz-Aktionär ist mir um die Zukunft des Konzerns nicht bange.” (siehe DOSSIER) (hkm)

Bild: Michael Diekmann (Quelle: hkm)

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