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Dia Zukunftspreis 2016 – die Sieger

27.09.2016 – Stefan Schelling und Prof. Jochen Ruß haben den DIA-Zukunftspreis 2016 erhalten. Ihre Arbeit “Multi Cumulative Prospect Theory and the Demand for Cliquet-Style Guarantees“ behandelt die Frage, warum jährliche Garantieformen in der privaten Altersvorsorge ausgesprochen populär sind.

Bisherige Theorien folgen dem Ansatz, dass sich der Nutzen einer Kapitalanlage ausschließlich aus dem Endvermögen ergibt. Zwischenzeitliche Wertschwankungen haben demnach keinen Einfluss auf die Attraktivität. Bisher kamen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass Sparer stets Produkte mit endfälliger oder ohne Garantie gegenüber Angeboten mit jährlicher Garantie vorziehen würden. Die Praxis der Altersvorsorge offenbart jedoch ein anderes Bild.

Mit einem neuen Theorieansatz können Stefan Schelling vom Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Ulm und Prof. Jochen Ruß vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften in Ulm die Nachfrage nach Produkten mit jährlicher Garantie erklären. Weiterhin wird der Einfluss der zwischenzeitlichen Schwankungen auf die Wahrnehmung des subjektiven Nutzens aufgezeigt. Ihre Theorie lässt sich auf eine Vielzahl von Produkten und Fragestellungen in der Kapitalanlage anwenden.

“Gerade im Umfeld der Niedrigzinspolitik und den damit verbundenen Schwierigkeiten der Lebensversicherer bietet diese Arbeit wertvolle Denkanstöße für innovative, zukunftsweisende Anlageprodukte“, begründet Jurymitglied Michael Reeg die Entscheidung für den DIA-Zukunftspreis 2016. Die Erkenntnisse können helfen, Kundenwünsche in der privaten Altersvorsorge besser zu verstehen und einzuschätzen. (vwh/mv)

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