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Deutschland-Rente mit erheblichen Schwächen

25.08.2016 – Alexander_Erdland_GDVDer Vorschlag der hessischen Landesregierung zur “Deutschland-Rente” hat nach Ansicht von GDV-Präsident Alexander Erdland “zwar großen medialen Wirbel verursacht”. Dennoch weise der Vorschlag substanziell “erhebliche Schwächen” auf, kritisiert er in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Dazu zählen “die politischen Risiken des Missbrauchs in Staatshand sowie die fehlende Erfahrung der öffentlichen Hand in der kapitalgedeckten Vorsorge”.

Vielmehr müsse der Staat bei einer verpflichtenden Eigenvorsorge “einen Rahmen setzen – selbst ausführen muss er es aber nicht”, fordert Erdland weiter. Zudem könne eine zusätzliche Vorsorgepflicht auch von der Privatwirtschaft angeboten werden. “Je mehr Beschäftigte mitmachen und je weniger das Produkt ist, desto niedriger können die Kosten sein”, erläutert der GDV-Präsident.

Demnach sei es “an der Politik zu entscheiden, wie sie die kapitalgedeckte Vorsorge stärker an die Bevölkerung trägt”, ergänzt Erdland. “An Partnern für neue Vorsorgemodelle” mangele es hingegen nicht. (vwh/td)

Bild: Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (Quelle: GDV)

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