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Debatte um Flüchtlingsheim: GDV mahnt Sachlichkeit an

15.04.2015 – Jörg von Fürstenwerth, GDVJörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung, schaltet sich in die Debatte um Versicherungsschutz für Flüchtlingsheime ein: “Ich finde es verantwortungsvoll, wenn die Versicherer zum Schutz der Menschen, die dort wohnen sollen, auf eventuelle Gefahrenlagen oder gar Mängel hinweisen und erst dann Versicherungsschutz vereinbaren, wenn diese Mängel beseitigt sind.”

Hintergrund: Laut Bild-Zeitung hatte die Basler Ende März einem Feriendorf im Odenwald die Inventarversicherung nach Umwidmung in eine Flüchtlingsunterkunft gekündigt.

“Den Flüchtlingen hilft es nicht, wenn ein solch schwieriges Thema zu einer emotional höchst fragwürdigen Debatte umfunktioniert wird. Versicherer bestrafen keine Anbieter von Notunterkünften durch Kündigungen”, erklärt Jörg von Fürstenwerth.

Die Berichterstattung, die auch noch den Brand des geplanten Flüchtlingsheimes in Tröglitz vermengte, kritisierte als “üble Mischung.”

“Wir werden bei diesem so schwierigen Thema trotzdem sachlich bleiben und an Lösungen arbeiten”, so von Fürstenwerth. (vwh/ku)

Bild: Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV (Quelle: GDV)

Link: Auch Flüchtlingsheime brauchen Versicherungsschutz (Tagesreport vom 14.04.2015)

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