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Daucourt: Agile Netzwerker und Hierarchien

06.06.2016 – thierry_daucourt_lieDen aktuellen Herausforderungen muss sich die Assekuranz nach Einschätzung von Thierry Daucourt mit neuen, flexiblen Organisationsformen stellen. “Die Digitalisierung wird die Welt nicht retten. Was wir brauchen sind mehr Variabilität und Diversität”, sagte der Vorstand der Axa Konzern AG, bei der dritten Forumsveranstaltung der VVB Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e.V.

Die aus dem Zeitalter der Industrialisierung stammenden Organisationsformen müssten sich für agile Netzwerke öffnen. Die alten hierarchisch geprägten Führungsformen “brauchen wir zum Geschäft wuppen, aber die Agilen sorgen für unsere Zukunft.”

Die deutsche Gruppe arbeitet inzwischen mit einem “Innovation Campus”, bei dem vor allem junge Mitarbeiter einige Kilometer von der Hauptverwaltung in Köln jenseits von starren Arbeitsvorgaben kreativ sein sollen. “Für Produktentwicklungen gehen die auch auf die Straße und sprechen mit den Menschen – das ist ein anderer Ansatz als bisher”, so Daucourt.

Jüngstes Ergebnis dieses “Pflänzchen, das man gedeihen lassen muss” ist die Begleit-App Wayguard. Diese hat zwar nichts mit Versicherungen zu tun und ist überdies für die Nutzer auch kostenlos, “aber die beste Werbung für unser Unternehmen”, so Daucourt.

Schließlich gehe es darum, mit dem Kunden möglichst viel in Kontakt zu kommen. “Man muss dafür sorgen, für den Kunden relevant zu sein. Nur wer den Kunden heute steuern und lenken kann, entscheidet auch, wo der Kunde hingeht.” (siehe MÄRKTE). (lie)

Bild: Axa-Vorstand Thierry Daucourt bei der dritten Forumsveranstaltung der VVB Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte e.V. (Quelle: lie)

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