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“Das Auto wird nicht zum rollenden iPhone mutieren”

19.05.2015 – helmut_becker_iwkDas Auto der Zukunft wird nicht zum rollenden iPhone mutieren, prophezeit Helmut Becker, Leiter des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München. “Wer so denkt, hat die Bedürfnisse der Autokäufer und -fahrer nicht verstanden”, sagt der Branchenexperte gegenüber dem Business- und Managementmagazin Versicherungswirtschaft.

So stehe zwar “außer Zweifel”, dass “das Auto der Zukunft stärker mit modernen Medien vernetzt sein wird”. Allerdings werde nicht jeder Autofahrer sein Fahrzeug zu einem “rollenden Büro oder zur Play Station machen”, betont Becker weiter. Demnach werde die Freude am Autofahren auch künftig “die Hauptantriebsmotivation” zum Autokauf sein und nicht das Arbeiten im Auto.

Für die Versicherer bedeute der technische Fortschritt auch eine zunehmende Konkurrenz durch Financial Services der Autokonzerne. “Je enger in Zukunft die Märkte und der Autoabsatz noch werden und je schärfer der Wettbewerb und der Druck auf die Margen der Hersteller wird, desto mehr “fachfremdes” Geschäft aus dem Versicherungsbereich werden sie an sich zu ziehen versuchen”, prognostiziert Becker weiter. (vwh/td)

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Expert: “Für Versicherer wird das Leben nicht einfacher”. Helmut Becker über den Veränderungsdruck in der Automobilbranche und dessen seismografischen Wirkungen, in: Versicherungswirtschaft 5/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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