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Daimler-Chef Zetsche will keinen “Big Brother” im Auto

24.06.2014 – dieter_zetsche_daimlerDer Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche (61) reagiert im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel (Ausgabe 26/23.06.2014) auf die aktuelle Diskussion um Connected Mobility, autonomes Fahren und Pay-as-you-drive-Tarif. Auf die Frage des Magazins, ob die Versicherungen irgendwann einmal vorschreiben werden, dass der Mensch, wenn er das Sicherheitsrisiko ist, in einem autonom fahrenden Auto die Hände vom Steuer lassen muss, antwortet der Manager:

“Es gibt heute schon Versicherungen, die günstige Tarife anbieten, wenn man sein Fahrverhalten elektronisch aufzeichnen lässt. Aber das ist freiwillig und so wird es sicher bleiben. Wir wehren uns auch massiv dagegen, dass irgendwann einmal in Tempo-50-Zonen ein Big Brother in alle Fahrzeuge eingreift und ihre Geschwindigkeit begrenzt. Es kann Situationen geben, in denen man schneller fahren muss, vielleicht um einen verletzten ins Krankenhaus zu bringen.” (vwh)

Bild: Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, zeigt sich skeptisch hinsichtlich der elektronischen Vollüberwachung im Automobil. (Quelle: Daimler AG)

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