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“Cyberschaden ist viel bedrohlicher als ein Feuerschaden”

20.08.2015 – Dietrich_Hiscox“Cyberrisiken dürfen nicht mehr isoliert betrachtet werden”, sagt Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland. Fast täglich werde über schwerwiegende Cyberschäden berichtet. Allerdings sei noch nicht bei jedem Unternehmer angekommen, dass auch er betroffen sein könnte. “Es ist daher unsere Aufgabe zu erklären, dass ein Cyberschaden viel bedrohlicher ist als ein Feuerschaden”, sagt Dietrich gegenüber VWheute.

Erleidet ein mittelständisches Beratungsunternehmen beispielsweise einen Feuerschaden im Büro, “werden am nächsten Tag viele ganz normal arbeiten, beispielsweise von zu Hause aus. Das ist keine große Bedrohung”, betont der Deutschland-Chef des Spezialversicherers. Völlig anders sehe es hingegen aus, wenn ein Unternehmen das Opfer einer Cyberattacke geworden sei (siehe DOSSIER).

“Wenn Kunden informiert werden müssen, dass Daten abhanden gekommen sind, wenn die Ursache für so einen Angriff nicht klar ist, Kosten für Computer-Forensik, die Anzeige und Bekanntmachung von Datenrechtsverletzungen oder Krisenmanagement und Public-Relations-Maßnahmen anfallen – das ist eine echte Bedrohungssituation”, betont Dietrich.

Die große Herausforderung liege vor allem darin, “das Thema Cyberrisiken und Möglichkeiten der Absicherung verständlich an unsere Kunden und Makler zu kommunizieren”, ergänzt der Hiscox-Manager. (vwh/td)

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