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Cyber-Risiken nicht isoliert zu betrachten

29.01.2015 – Amstrong_WillisCyber-Risiken kann man nicht isoliert betrachten. Denn Cyber-Schäden können Versicherungspolicen bis hin zur Managerhaftpflicht- oder zur Lösegeldversicherung betreffen, sagt Peter Armstrong, Executive Director bei Willis Finex Global.

Er kritisiert, dass die aktuelle Diskussion zum Thema Cyber mitunter fachliche Defizite aufweise und mehr von der Produktseite her geführt werde. “Für Cyber-Risk-Lösungen müssen die Bedürfnisse, nicht die Produkte in den Fokus”, sagt Peter Armstrong in seinem aktuellen Blogbeitrag.

Nach eingehender Analyse der speziellen, unternehmensspezifischen Gefahren könne eine Anpassung bestehender Policen schon ausreichend Schutz bieten.

Als eine der größten tatsächlich neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit Cyber sieht Armstrong das Cloud-Computing. Firmenkritische Daten liegen hier entweder über Kontinente verteilt auf Servern, wo die Datenschutzbestimmungen nicht unbedingt den heimischen entsprechen. Die Komplexität des Themas verdeutlicht er so: auch wenn ein Unternehmen möglichst viele Cloud-Anbieter in Anspruch nimmt, kann das Risiko nur vermeintlich diversifiziert sein.

Denn tatsächlich könnten die verschiedenen Dienstleister auf ein- und dieselbe Serverlandschaft zurückgreifen. Hier gilt der Risiko-Analyse, so Armstrong abschließend, ein besonderes Augenmerk. (vwh/ku)

Bild: Peter Armstrong, Executive Director und Head of Cyber bei Willis Finex Global (Quelle: Willis)

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