Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Connected Life – Heute noch Versicherer-Kür, morgen schon die Pflicht

13.03.2015 – AndelfingerDer allseits beschworene hybride Kunde und die damit verbundenen Auswirkungen “sind heute nur die Pflicht” für den digitalen Versicherer, sagt Versicherungsexperte und Buchautor Volker P. Andelfinger. Die Kür in Sachen Geschäftsentwicklung – und hier werden die Schlachten der Zukunft geschlagen – stellt für ihn das Connected Life, das Internet der Dinge dar.

Versicherer und Digitalisierung – Meist im Fokus: Prozessoptimierung und normierte Schnittstellen mit dem Ziel der Dunkelverarbeitung. Hinzu kommen Multi- oder Omnikanalfähigkeit, Social Media Kompetenz und Präsenz, das Kümmern um den hybriden Kunden.

Den hat Volker P. Andelfinger bereits vor vier Jahren in seinem Buch “2025 – die Versicherung der Zukunft” beschrieben. “Aber das ist heute nur die Pflicht”, sagt er gegenüber VWheute.

“Die Kür – aus heutiger Sicht, morgen ist auch sie schon Pflicht – heißt Internet der Dinge, das Connected Life”, sagt Andelfinger: “Daraus lassen sich Chancen ableiten, die die Versicherungsbranche heute noch weitestgehend links liegen lässt.” Neue, integrative Geschäftsmodelle und Produkte, besseres Underwriting, bessere Ansprache mit bedarfsgerechteren Angeboten für Kunden zum Beispiel.

Andelfinger: “Mit Big Data – generiert aus den Sozialen Medien und den Sensoren und Aktoren im Internet der Dinge – wissen wir früher und exakter, was ein Kunde gerade benötigt – oder benötigen könnte, wenn er wüsste, dass es passende Angebote gibt.”

Auch das Underwriting werde genauer durch bessere Risikodaten und die bessere Vorhersehbarkeit von Risiken und deren Auswirkungen. (vwh/ku)

Bild: Versicherungsexperte, Berater und Buchautor Volker P. Andelfinger stellt seine Thesen beim 1. Geneva-ID-Forum in Düsseldorf vor. (Quelle: Privat)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten