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Claus-D. Gießmann verstorben

04.02.2014 – Am 26. Januar 2014 verstarb in Kiel der Versicherungsjournalist Claus-D. Gießmann kurz nach der Vollendung des 72. Lebensjahrs. Gießmann war einer der Wenigen in Deutschland, die den akademischen Grad eines Diplom-Versicherungsverständigen führten – erworben in einem Studiengang (Recht, Betriebswirtschaft, Mathematik) bei Prof. Hans Möller in Hamburg.

Über Jahrzehnte war Gießmann als Versicherungsjournalist tätig, so auch für die Zeitschrift Versicherungswirtschaft. In der Redaktion erinnert man sich gern an die langen Telefongespräche mit Gießmann, selbst wenn man nur eine kurze Frage zu seinem Spezialgebiet, dem Aufsichtsrecht, von ihm erläutert haben wollte. Journalistenkollege Manfred Poweleit schrieb in einem Nachruf über Gießmann: „Den jungen Kollegen hat er viel von seinem profunden Wissen weitergegeben. Auf Pressekonferenzen waren seine messerscharfen Fragen stets gefürchtet sowie sein analytischer Verstand.” Der Map-Report und das Map-Fax wären ohne seinen Input so nicht möglich gewesen, so Herausgeber Poweleit.

Nach dem Zerfall des Ostblocks kam neben dem Journalismus eine andere große Aufgabe auf Gießmann zu: Beim Aufbau des Versicherungswesens besonders im Baltikum, aber auch in der früheren UdSSR und selbst in China konnte er als Berater seine Erfahrungen bei der Ausarbeitung moderner Versicherungsgesetze einbringen. Und nicht selten tauchten bei den im Rahmen der Verordnungspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vorab angesetzten Konsultationen auch Stellungnahmen des Versicherungsverständigen Gießmann in den Veröffentlichungen der Bafin auf. (hcl)

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