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BVK kritisiert Sachkundeprüfung für Darlehensvermittler

13.10.2015 – Heinz_BDWiDer Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) sieht den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Richtlinie für Wohnimmobilienkredite grundsätzlich positiv. Das Gesetz führe ähnliche Bestimmungen vor, “wie sie schon seit Jahren im Versicherungsvermittlerrecht erfolgreich gelten”, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz. Kritik gibt es jedoch an der geplanten Sachkundeprüfung für Darlehensvermittler.

“Wir kritisieren (…) eine Änderung des ursprünglichen Entwurfes, wonach langjährig tätige und erfahrene Darlehensvermittler ihre Sachkunde in einer Prüfung erst nachweisen müssen, wenn sie nicht vorher auch schon zusätzlich Grundstücke und Immobilien vermittelt haben. Betroffen hiervon wären auch Versicherungs- und Bausparkaufleute, die neben Bausparverträgen Hypothekendarlehen vermitteln”, moniert Heinz.

Demnach fordere der geänderte Gesetzentwurf für Darlehensvermittler zukünftig nicht nur die bisherige Erlaubnis für die Darlehensvermittlung des § 34 c Gewerbeordnung, sondern zusätzlich eine Erlaubnis für die Grundstücks- und Immobilienvermittlung ein, so der BVK in einer Stellungnahme.

“Damit verschärft der Gesetzgeber im jetzigen Entwurf die Bedingungen für die Beantragung der Erlaubnis unnötigerweise”, kritisiert der BVK-Präsident. “Unser Ziel ist es, den Bestandsschutz für Darlehensvermittler in der ursprünglichen Form des Gesetzentwurfes zu erhalten.” (vwh/td)

Bild: Michael H. Heinz (Quelle: BDWi)

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