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BVK-Chef: “Ich arbeite nicht bei der Caritas”

02.07.2014 – heinz-150“Unser Job ist Vorsorgemanagement, wir sind keine Verwaltungseinheit. Und ich arbeite nicht bei der Caritas”, erklärt BVK-Chef Michael H. Heinz. Für den morgigen Donnerstag hat er zur Demonstration gegen die Offenlegung der Provisionen aufgerufen.

Im Interview mit dem Handelsblatt bezieht Michael H. Heinz klar Stellung: “Die Offenlegung der Provision schürt nur eins: Den Wettbewerb in der Bestechung. Vermittler müssen in Zukunft nach BAT-Tarif zahlen. Sonst ist der Kunde weg.” Auf Nachfrage erläutert er: “Ich meine den Tarif: Bar auf Tatze.”

Dass er keine Luxusdebatte führt, macht Heinz weiter deutlich: “Wir sind in unserer Existenz bedroht. Es ist eine Sache zwischen dem Versicherer und Vermittler, die Provision zu klären. Nicht die eines Staates oder dessen Bürger. Ich protestiere gegen ein Gesetz, das eine Neiddiskussion schafft. Gegen die Diskriminierung einer Berufsgruppe. Für unsere Jobs.”

250.000 provisionsabhängige Vermittler sind für Heinz zu viele: “Aus meiner Sicht sollten maximal 100.000 Menschen in diesem Gewerbe hauptberuflich tätig sein. Es wird eine Konsolidierung geben, aber keinen Exodus.” (vwh)

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