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Brüssler Informationsflut für Versicherer wie Kunden kontraproduktiv

15.04.2015 – Koller_Insurance_Europe“Die Qualität der Kundeninformationen ist entscheidend, nicht die Quantität”, mahnt Michaela Koller, Generaldirektorin des Branchenverbands Insurance Europe. Sie kritisiert den immensen Bürokratiezuwachs durch aktuelle Vorhaben bei Vertriebsregeln und Produktinformationen.

IMD2, Prips-Verordnung, Solvency II, Regeln zu E-Commerce und Co. bringen laut Insurance Europe eine Explosion von derzeit 75 auf mehr als 147 Regulierungsvorschriften (siehe Grafik). Der Verdopplung der Gesamtmenge an Vorschriften steht gar eine annähernde Vervierfachung der Regulierungsvorschriften im Vertrieb gegenüber.

Regulierungwut aus Brüssel

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Die Qualität, nicht die Quantität von Informationen ist für den Kunden entscheidend. Insurance Europe warnt vor Brüsseler Regulierungswut. (Quelle: Insurance Europe)

Der eigentlichen Aufgabe von Regulierung, Transparenz zu schaffen, werde dies nicht gerecht. “Regulierung soll das Versicherungsgeschäft fördern, nicht behindern”, hatte Michaela Koller jüngst erklärt.

Zu viel Information wie seitens der EU gefordert, führe indes zu Verwirrung und wirke kontraproduktiv. (vwh/ku)

Bild: Michaela Koller, Generaldirektorin des Versichererverbands Insurance Europe. (Quelle: Insurance Europe)

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