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Britische Versicherer sind besser auf LVRG vorbereitet

05.10.2015 – claus_mischler_standardlife“Die zentralen Regelungen des LVRG betreffen ausschließlich klassische deutsche Produkte”, sagt Claus Mischler, Leiter der Produktentwicklung von Standard Life Deutschland. So erfülle man “die Forderung nach einer transparenten Offenlegung der Kosten bereits seit 2008″. Zudem rechnet er im Interview mit Cash-Online mit weiteren Regulierungsmaßnahmen.

“Wie weit die Regulierung gehen kann, zeigt das Beispiel Großbritannien. Hier hat der Gesetzgeber seit knapp dreißig Jahren kontinuierlich in den Markt eingegriffen und zuletzt sogar ein Provisionsverbot eingeführt”, erläutert Mischler. Allerdings sei dies auch gesellschaftspolitisch riskant, denn “nicht jeder britische Kunde kann und will sich die hochwertige Beratung leisten”.

So könne “der ausschließliche Fokus auf Honorarberatung kann dazu führen, dass viele Kunden auf eine professionelle persönliche Beratung verzichten und sich im Internet auf die Suche nach standardisierten Produkten für ihre Altersvorsorge mache”, warnt Mischler. Vielmehr plädiert er dafür, “beide Beratungs- und Vergütungsmodelle, also die Provisions- und die Honorarberatung, parallel bestehen lassen”. “Die Abschlussprovisionen werden sinken, im Gegenzug werden laufende Provisionen und die Honorarberatung weiter an Bedeutung gewinnen”, prognostiziert Mischler. (vwh/td)

Link: Das vollständige Interview

Bild: Claus Mischler, Leiter der Produktentwicklung von Standard Life Deutschland (Quelle: Standard Life)

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