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03.12.2016
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Brexit sorgt 2017 für kräftige Böen

18.10.2016 – Ron van het Hof CEO_ Euler HermesDer drohende EU-Austritt Großbritanniens sorgt derzeit allenfalls noch für ein laues Lüftchen. “Auch wenn sich die Wirtschaft derzeit noch relativ gut hält, ziehen ab 2017 erste kräftige Böen auf”, prognostiziert Ron van het Hof, CEO DACH Euler Hermes, im Unternehmensblog. So rechne der Kreditversicherer mit deutlichen Einbußen beim britischen Bruttoinlandsprodukt.

Neben “wieder steigenden Insolvenzen im Vereinten Königreich” befürchtet van het Hof auch einen Kollaps beim Britischen Pfund. “2018 wird das Pfund nach unseren Einschätzungen mit dem Euro gleichziehen. Auch wenn es die Waren im Ausland verbilligt, drückt dies gleichzeitig erheblich auf die Gewinne der Unternehmen. Die Finanzdecke wird dadurch nicht dicker”, schreibt der Manager von Euler Hermes weiter.

Zudem seien viele “geplante Übernahmen oder Fusionen sind derzeit ‘on hold’ – 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Viele Unternehmen warten ab bis die Austrittsverhandlungen tatsächlich starten und sie die Lage besser einschätzen können. So lange hängen Investitionspläne, Fusionen oder auch die Personalplanung komplett in der Luft. Nicht verwunderlich, schließlich fußen Investitionen – wie in allen Ländern – auf Vertrauen”, konstatiert van het Hof. (vwh/td)

Link: Brexit: Die Ruhe vor dem (Insolvenz-)Sturm

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