Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Bocquel platzt der Kragen

10.05.2016 – Boquel_PrivatEllen Bocquel, Urgestein des Versicherungsjournalismus, platzt der Kragen. Sie stemmt sich gegen harsche Kritik, die der Riester-Rente in ihren Augen den Garaus machen will. “Weshalb stopft man den ewigen Meckerern und renditesüchtigen Kritikern nicht endlich das Maul”, poltert sie in der aktuellen Ausgabe der Bocquel-News. Die Querelen um das Pro und Contra hält sie für eine Farce.

“Expressis Verbis sollte die Riester-Rente nie eine eigenständige und ausreichende Altersversorgung sein, sondern als ‘Lückenfüller’ – abgemildert durch die staatliche Förderung – den Spagat zwischen der früheren staatliche Rente und der seit der Reform reduzierten staatlichen Altersversorgung schaffen”, sagt Ellen Bocquel. Damit nimmt sie auch die Kritik von Finanzjournalist Martin Reim auf, der in Euro am Sonntag unterstrich, dass es bei Riester darum gehe, das “früherer Niveau der gesetzlichen Rente zu erhalten.”

Daher könnten die Versicherungssummen einer Riester-Rente auch nicht sehr hoch sein, genauso wenig wie die Beiträge und schließlich die nach Vertragsablauf auszuzahlende monatliche Rente. “Eigentlich müsste das jeder wissen”, erklärt sie. Die Kritik erscheint ihr völlig unangemessen.

Bocquel appelliert an die Branche, diesen Sachverhalt in der Öffentlichkeit deutlicher darzustellen. Immerhin würden sich jetzt auch Versicherer öffentlich zur “Pro-Riester”-Kampagne bekennen, die bereits seit längerem in den Sozialen Netzwerken existiere. (vwh/ku)

Bild: Fachjournalistin Ellen Bocquel (Bild: Privat)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten