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“Bewusste Manipulationen ausgeschlossen”

09.11.2015 – roland_weber_davBei den Versicherern sind gezielte Softwaremanipulationen praktisch unmöglich, konstatiert der stellvertretende DAV-Vorstandschef Roland Weber: “Die Versicherungsunternehmen haben ihre Ablauf- und Aufbauorganisation in der Erstellung und dem Betrieb von Datenverarbeitung mit Verantwortlichkeiten und Kontrollen so gestaltet, dass die Möglichkeit für Fehler minimiert und die Gefahr bewusster Manipulation nahezu ausgeschlossen ist”.

Zudem seien “über das Versicherungsaufsichtssystem und auch externe Kontrollen der Datenverarbeitung durch Wirtschaftsprüfer und gegebenenfalls durch die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) selbst vorgesehen”, betont Weber in der aktuellen Ausgabe des Business- und Managermagazins Versicherungswirtschaft.

So werde die Funktionsfähigkeit des gesamten Compliancesystems “von der Bafin anhand von regelmäßigen Berichten überprüft”, ergänzt Weber. Sollten dabei Fehler auftreten, werde in den Unternehmen die Revision eingeschaltet.

Gegenüber einem möglicherweise geschädigten Kunden sei außerdem zunächst “in der Regel das Unternehmen” in der Haftung, “welches dann den verantwortlichen Aktuar in Regress nehmen kann”, erklärt der stellvertretende DAV-Vorstandschef weiter. Die Erfolgsaussichten eines Regresses hängen allerdings “vom Schweregrad der Fahrlässigkeit und vom Vertragsverhältnis des Unternehmens zum Verantwortlichen Aktuar ab”, so Weber (siehe DOSSIER). (vwh/dg)

Bild: Roland Weber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung. (Quelle: DAV)

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Expert: “Bewusste Manipulation ausgeschlossen, in VW 11/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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