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Bert Rürup zum Rentenpaket: “Eine Rolle rückwärts”

22.05.2014 – bert-ruerup-150Der frühere Wirtschaftsweise Bert Rürup kritisierte die abschlagsfreie Rente für Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang eingezahlt haben, als nicht gerecht. Im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann sagte Rürup im Deutschlandfunk zu den Plänen der Großen Koalition eine sogenannte Flexi-Rente einzuführen:

“Das ist absolut der richtige Ansatz. Wir müssen den Ausstieg aus dem Arbeitsleben flexibilisieren und auch ein Arbeiten über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus muss sich lohnen. Das ist völlig richtig. Das und die Verbesserung der Erwerbsminderungsrente und die Dynamisierung des Reha-Deckels sind eindeutig die positiven Maßnahmen. Aber noch einmal: Wir stehen vor einem weiteren Alterungsschub. Wir befinden uns gegenwärtig in einer demografischen Pause. Das heißt, weil derzeit die geburtenschwachen Nachkriegsjahrgänge in Rente gehen. Und das bedeutet, dass von der Ausgabenseite kein Druck auf die Sozialkassen kommt, und in Kombination mit der erfreulichen Entwicklung am Arbeitsmarkt hat man jetzt große Beitragsüberschüsse in allen Sozialkassen. Die sind aber relativ bald verfrühstückt und dann kommt der eigentliche Alterungsschub, wenn die Baby-Boomer in Rente gehen, und den hat Frau Nahles in ihren Kalkulationen voll ausgeblendet. [...] Aber diese Rente mit 63 und die Mütterrente macht in der Summe diese Rentenreform doch zu einer Art Rolle rückwärts.” (vwh)

Link: “Eine Rolle rückwärts”

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