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Bernardino: “Solvency II ist fair”

26.11.2015 – Bernardino, Eiopa“Unsere Aufsicht muss stark und mitunter hart sein – aber fair”, betont Gabriel Bernardino, Präsident der Europäischen Versicherungsaufsicht (Eiopa). So habe man zwar ein schlüssiges “abgestimmtes Aufsichtsregime entwickelt”, sagt er im GDV-Interview. Aber: “Wahrscheinlich brauchen wir weitere zehn Jahre, bis es umfassend implementiert ist und ein echter europaweiter Markt entsteht”, ergänzt der Eiopa-Chef.

In dieser Zeit “brauchen die Versicherer neue Köpfe, die verstehen und umsetzen, was Kunden heute wollen. Dann wird sich die Assekuranz neu erfinden – und ich bin zuversichtlich, dass ihr das gelingen wird”, prognostiziert der Eiopa-Chef für die Zukunft der Branche.

Allerdings werde man mit dem Regelwerk keine Firmenpleiten von Versicherern verhindern können. ” Wenn ein Versicherer scheitert, liegt das niemals an Solvency II – oder irgendeinem anderen Regelwerk”, betont Bernardino. So gebe es aus seiner Sicht vor allem zwei Gründe, “warum ein Unternehmen untergehen kann: das eigene Geschäftsmodell und das niedrige Zinsniveau”. (vwh/td)

Bild: Eiopa-Chairman Gabriel Bernardino (Quelle: Eiopa)

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