Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

„Bei Versicherungsprodukten lässt sich nicht alles automatisieren“

13.07.2015 – Fabian_Flach_SAPHaftplicht, Hausrat oder eine Reiseversicherung seien bereits automatisierte “Commodity”, sagt Fabian Flach, Leiter der Financial Services SAP Deutschland, in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft. Komplexe Produkte, wie eine Lebensversicherung, bedürfen hingegen einer persönlichen Beratung und seien vom Automatisierungsprozessen noch ausgenommen.

Noch deutlicher würde diese Grenze in der Industrie. “Während sich kleinere und mittelständische Unternehmen von automatisierten Prozessen Entlastung erhoffen, etwa bei der Abgabe von Meldewerten per Internet, erwarten größere Unternehmen eine individuelle Beratung und ein maßgeschneidertes Deckungskonzept zu optimierten Versicherungsprämien”, erklärt Fabian Flach.

Der Begriff der Automatisierung umfasse nicht alles, was man unter Digitalisierung verstehe. Für ihn sei die Automatisierung “im Wesentlichen die medienbruchfreie Bearbeitung von möglichst durchgängigen Prozessketten ohne manuelle Zwischenschritte.” Diese Bearbeitung werde erst durch die immaterielle Beschaffenheit der Versicherungsprodukte ermöglicht. “Für Versicherer sind Daten der wichtigste Rohstoff, um Produkte entwickeln und anbieten zu können”, erläutert Flach.

“Gerade durch die immer preiswerter und besser einsatzbare Sensorik lassen sich Zustände und Veränderungen an versicherten Objekten und auch versicherten Personen in Echtzeit ermitteln.” Flach ist überzeugt, dass mit diesen Informationen neue Deckungskonzepte entwickeln würden, mit Potenzial zur Schadenvermeidung und angepassten Prämien. (vwh/dg)

Bild: Fabian Flach, Leiter Financial Servinces SAP Deutschland (Quelle: SAP)

bestellen_vwhLesen Sie das vollständige Interview mit Fabian Flach in der aktuellen Ausgabe Versicherungswirtschaft 07/15. (Einzelbeitrag 3,81 Euro)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten