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bAV: Mit Auto-Enrollment gegen Altersarmut

17.03.2015 – bjoern_bohnhoff_zurichDie Zurich Versicherung plädiert bei der Betriebsrente für Opting Out: “Die automatische Einbeziehung von Arbeitnehmern mit Abwahlmöglichkeit in bestehende betriebliche Altersvorsorgesysteme wird die Zahl der von Altersarmut betroffenen Personen – insbesondere von Frauen – verringern”, ist Björn Bohnhoff, Leiter bAV, überzeugt.

Auto Enrollment nennt die Zurich das Recht des Arbeitgebers auf die freiwillige Einbeziehung der Arbeitnehmer in Pensionspläne und fordert entsprechende politische Entscheidungen.

Im Jahr 2013 galten in Deutschland 17 Prozent der Frauen ab 65 Jahren als armutsgefährdet; Tendenz steigend, stellt die Zurich fest. Das jüngst veröffentlichte bAV-Positionspapier “Die Zukunft der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland” will zeigen, dass die automatische Einbeziehung von Arbeitnehmern die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge fördert und damit die Zahl der Personen, die von Altersarmut betroffen sind, reduziert.

Der professionelle Arbeitgeber wähle in Zeiten, in denen der Mann als lebenslanger Hauptverdiener passé ist, die für seine Arbeitnehmer optimale Versorgung nach Kosten-Nutzen-Kriterien. Die Arbeitnehmer sparen unter staatlicher Förderung und mit Gruppeneffekten für ihr Alter.

“Der Doppelbelastung durch Familie und Beruf muss die eigene finanzielle Absicherung dann nicht zum Opfer fallen”, sagt Bohnhoff. Der erforderliche Aufwand werde durch automatische Einbeziehung reduziert und erhöhe die Unabhängigkeit der Frauen im Alter. (vwh/ku)

Bild: Björn Bohnhoff, Leiter bAV bei der Zurich Versicherung (Quelle: Zurich)

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