Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

bAV-Reform: Auch die Versicherungswirtschaft kann profitieren

29.04.2015 – Asmussen_vwh“Wir haben überhaupt keine Befürchtungen, dass der von uns angestrebte weitere Auf- und Ausbau der betrieblichen Altersversorgung der Versicherungsbranche schaden könnte”, sagt Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundessozialministerium. Bei der anstehenden Reform der bAV sieht er vor allen Dingen Handlungsbedarf, um kleine Firmen vom Modell zu überzeugen, sagt er im Interview mit der Versicherungswirtschaft.

“Die kleinen Firmen brauchen offenbar eine möglichst einfache, kostengünstige und haftungsfreie Betriebsrentenmöglichkeit. Das läuft auf die Einführung der reinen Beitragszusage hinaus”, sagt Jörg Asmussen. “Gleichzeitig darf damit aber nicht der spezifische Charakter der betrieblichen Altersversorgung verloren gehen.”

Der liege darin, dass Betriebsrenten im Arbeitsrecht wurzeln, in der Gestaltung der Arbeitsbeziehungen. “Der Arbeitgeber ist nicht allein ‘Zahlstelle’. Die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung – Effizienz, Passgenauigkeit, Kostengünstigkeit – lassen sich nur organisieren, wenn die Betriebsrente Teil des Arbeitsverhältnisses bleibt und wenn der Arbeitgeber eingebunden ist”, so Asmussen.

Die bAV habe ihr Potenzial aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Er verteidigt den aktuellen Vorschlag aus seinem Hause: “Wenn es uns gelingt, die betriebliche Altersversorgung weiter zu verbreiten, kann davon auch die Versicherungswirtschaft profitieren.” (siehe DOSSIER) (vwh/ku)

Bild: Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundessozialministerium. (Quelle: vwh)

bestellen_vwh

Link: Interview. „Das Potenzial ist weithin nicht ausgeschöpft“. Jörg Asmussen über den angestrebten Wandel in der betrieblichen Altersversorgung, in: Versicherungswirtschaft 4/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

Tags: ,
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten