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Basler: Maklerbestände sind nicht betroffen

02.10.2015 – markus_jost_baslerDer Verkauf von Beständen der Basler Lebensversicherung an eine neue Run-Off-Plattform hat bei den Vertriebspartnern des Versicherers für Irritationen gesorgt. Markus Jost, Vorstand für Lebensversicherung und und Exklusivvertrieb der Basler, betonte nun in einem Interview mit dem Finanzmagazin Portfolio International, dass die Maklerbestände von der Transaktion nicht betroffen seien.

“Wir verstehen bei der geplanten Transaktion unter ‘geschlossen’ den Bestand der deutschen Niederlassung der Schweizer Gesellschaft, Basler Leben AG (Bad Homburg), in den seit Anfang 2012 kein aktives Neugeschäft mehr fließt, sondern lediglich Erhöhungen aus Dynamiken und ähnliches”, betont Jost. Demnach sollen rund 120.000 Verträge von der deutschen Niederlassung der Schweizer Gesellschaft auf die Frankfurter Leben-Gruppe übertragen werden. “Das ist ungefähr ein Sechstel der gesamten Lebensversicherungsverträge der Basler Versicherungen in Deutschland”, erklärt der Basler-Vorstand.

Freie Vermittler seien zudem kaum davon betroffen, “da die Basler Leben AG, ihr Geschäft nahezu vollständig über die eigene Ausschließlichkeit betrieben hat”, ergänzt Jost. Zudem zahle die Basler “weiterhin die Bestandsvergütungen inklusive Dynamikvereinbarungen für die Restlaufzeit der Versicherungsverträge”. (vwh/td)

Links: Interview: “Maklerbestände der Basler in Hamburg nicht betroffen”, Baloise schickt klassische Lebensversicherung in den Run-Off (Tagesreport vom 18.09.2015)

Bild: Markus Jost, Vorstand für Lebensversicherung und und Exklusivvertrieb der Basler (Quelle: Basler)

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