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Barthle: Nicht die “Regeln über den Haufen werfen”

06.02.2015 – norbert_barthle_cducsuDie Abkehr der neuen griechischen Regierung vom bisherigen Sparkurs stößt bei Unionspolitiker Norbert Barthle auf heftige Kritik. So könne diese nicht einfach die “Regeln über den Haufen werfen”, sagte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Nach der Ankündigung der EZB, die Sondergenehmigungen für griechische Staatsanleihen auszusetzen, kann es für das Land schon bald finanziell eng werden, fürchtet Barthle.

Der Haushaltsexperte der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag sieht in dem Ausstieg Griechenlands aus dem Sparprogramm einen sogenannten “dirty exit”. “Wenn ein Land kein Programmland mehr ist, also nicht unter einem Rettungsschirm ist, dann dürfen auch die jeweiligen Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheiten hinterlegt werden”, erläuterte Barthle weiter.

Eine Alternative zur Entscheidung von EZB-Präsident Mario Draghi sieht der Unionspolitiker hingegen nicht. Vielmehr respektiere er dessen Entscheidung, weil sie den Regeln der Zentralbank entspreche. Zudem erwartet Barthle, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen griechischen Amtskollegen Yanis Varoufakis “auf den Boden der Tatsachen zurückholen” wird. Erst dann könne “man anfangen zu verhandeln”. (vwh/td)

Bild: Norbert Barthle (Quelle: CDU/CSU-Fraktion)

Link: Das vollständige Interview im Deutschlandfunk

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