Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

“Banken haben alle Hausaufgaben gemacht”

01.08.2016 – Georg Fahrenschon - quelle DSGV“Die Institute sind insgesamt widerstandsfähiger geworden, das heißt, sie haben alle ihre Hausaufgaben gemacht”, kommentiert Georg Fahrenschon, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DGSV), die Ergebnisse des jüngsten Bankenstresstestes. Dennoch sei das “Stresstestergebnis ist nur ein Baustein im Gesamtbild”, sagte er gegenüber dem Deutschlandfunk.

Gleichzeitig übte der DGSV-Präsident Kritik an den Kriterien des Stresstests. Demnach sei “zum Beispiel auffallend, dass man irgendwie Italien mehr Möglichkeiten zubilligt als der deutschen Wirtschaft, das ist überraschend, Deutschland soll sich mit einem wirtschaftlichen Einbruch von mehr als drei Prozent in zwei Jahren hintereinander auseinandersetzen, während Italien ganz ordentlich auf der Nulllinie bleibt. Da hat man irgendwie den Eindruck, dass da eine Optimierung auch durchgeführt wurde”, erläutert Fahrenschon.

Zudem sieht er die Europäische Zentralbank (EZB) in einem Interessenkonflikt. So sei europäische Notenbank “einerseits natürlich für die Notenbanken und für die Krisenpolitik mitverantwortlich, andererseits trägt sie auch jetzt Verantwortung bei der Auswahl der Stresstestszenarien.” Seine Forderung: Den “Notenbanken Notenbankenaufgaben zuweisen und die Aufsicht aus der Notenbank rauszunehmen, da gehört sie institutionell nicht hin”. (vwh/td)

Link: “Die Banken haben alle ihre Hausaufgaben gemacht”

Bild: Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon (Quelle: DSGV)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten