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“Balance zwischen Besonderheiten und Anforderungen halten”

18.06.2015 – elisabeth_roegele_bafinNach Ansicht von Elisabeth Roegele, der neuen Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), wird die Finanzmarktrichtlinie Mifid II den Vertrieb in Deutschland sehr stark verändern. So müsse die eine Balance finden zwischen der Einhaltung der europäischen Vorgaben einerseits und den deutschen Besonderheiten andererseits.

“Vor allem für Banken mit großen Filialnetzen muss das Geschäft interessant bleiben”, sagte Roegele in einem Interview mit der Börsen-Zeitung. So sei das ausgeprägte Filialnetz schon ein Wert an sich, meint die Bafin-Direktorin: “Ich glaube, dass die Beratung in Deutschland schon sehr gut geregelt ist. Nun bringt Mifid II noch neue Herausforderungen wie erhöhte Transparenz bei den Kosten und Wohlverhaltensregeln bei der Produktauflage mit sich”, sagt Roegele weiter.

Damit setze man im Beratungsprozess nochmals “zusätzliche Akzente”. “Die Frage, wie diese Beratung bezahlt wird – ob ich sie direkt oder über Inducements, die Rückvergütungen, bezahle – ist eigentlich sekundär”, betonte Roegele im Interview. (vwh/td)

Bild: Elisabeth Roegele (Quelle: Bafin)

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