Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Axa-Chef zur EZB-Politik: “Ein kluger Schachzug”

10.02.2015 – Axa_DeCastriesAxa-Chef Henry de Castries begrüßt den Anleihen-Ankauf der Europäischen Zentralbank und stellt sich damit gegen die geschlossen argumentierende Branche.

Die Geldschwemme, so die Kritik der Versicherungswirtschaft, verschärfe den Anlagenotstand. Bei den festverzinslichen Papieren wie Staatsanleihen tritt die EZB nun als Konkurrent auf dem Markt, mit ihrer Ankündigung, mindestens 1,14 Billionen Euro aufzukaufen.

Henry de Castries, Vorstandsvorsitzender der Axa, stellt hierzu in der Süddeutschen Zeitung fest: “Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.” Für ihn ist es ein entscheidender Punkt, damit die Währungsunion komplett wird und Reformen in Portugal, Spanien und Griechenland vorankommen. “Das war ein sehr kluger Schachzug von Mario Draghi“, erklärte de Castries im SZ-Interview.

Die Axa fokussiert sich indes stärker als andere Versicherer auf fondsgebundene Lebensversicherungen, wie das Manager Magazin herausgefunden hat. Durch weniger garantiegebundene Produkte will man sich weniger abhängig von Kapitalanlagen wie Staatsanleihen machen. (vwh/ku)

Bild: Herny de Castries, Vorstandsvorsitzender der Axa. (Quelle: Axa)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten