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Aufsichtsräte fördern ungewollt Machtkämpfe

25.03.2015 – Manager_ svilen001_sxcImmer weniger Vorstandsmitglieder erhalten die notwendigen Ressourcen zur Einarbeitung. Vor allem die Aufsichtsräte versäumen es, einen wirklich strukturierten Onboarding-Prozess zu verfolgen. Die Folge sind Vorurteile und Missgunst, so die Ergebnisse einer Marktbeobachtung der Personalberatung Rochus Mummert. So erwarte jeder zweite Aufsichtsrat spätestens nach einem Jahr, dass die neue Spitzenkraft auch “abliefert”.

“Statt reibungsloser Einarbeitung und zügiger Integration in die Unternehmenskultur stehen bei vielen Aufsehern vor allem Ergebnisse und Kennzahlen ganz oben auf der Wunschliste”, sagt Carlo Mackrodt, Partner bei der Personalberatung Rochus Mummert. Zudem werde frisch neuen Vorständen immer weniger Zeit gelassen, “um sich auf ihrem neuen Posten zu beweisen”.

Die Folge ist aus Sicht der Personalberater ein fehlender “Cultural Fit”, der schnell in Misstrauen und Missgunst unter den Führungskräfte aber auch zwischen Management und Belegschaft umschlagen könne. (vwh/td)

Bildquelle: svilen001 / sxc

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