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Arteaga will Provisionen Stück für Stück

25.03.2014 – marco-arteaga-150Für mehr Transparenz bei den Lebensversicherungen plädiert Marco S. Arteaga, der bis Ende 2013 Vorstand bei der Zurich Herold Lebensversicherung war. Der Experte sieht aber auch die Beteiligung an den Bewertungsreserven, wie sie das Bundesverfassungsgericht von den Versicherern verlangt, durchaus kritisch.

“Man muss sich die Frage stellen, ob mit dieser Regelung wirklich das Wesen der Lebensversicherung erfasst wird”, sagt er in einem Interview mit der Lampertheimer Zeitung. “Mit der Ausschüttung werden einzelne, die das Kollektiv verlassen – vielleicht sogar vorzeitig – belohnt.” Er räumt allerdings auch ein, dass die Kritik am Modell hinsichtlich der Kosten nicht ins Leere läuft: “Die Verwaltungskosten darf man nicht bagatellisieren, an diesem Punkt steht und fällt das Produkt aber nicht. Viel problematischer ist das Prinzip, die komplette Provision an die Vermittler am Anfang auszuzahlen.”

Arteaga: “Und wenn Provisionen peu à peu ausgezahlt werden, wird der Vermittler zudem nicht für den Abschluss belohnt, sondern dafür, dass er sich über Jahre um den Kunden kümmert.”

Link: Altersvorsorge-Experte Marco S. Arteaga warnt bei Lebensversicherungen vor Ungleichbehandlung der Kunden

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