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Anlagestratege prognostiziert Miniwachstum für 2015

01.12.2014 – ulrich_stephan_deutschebankDie Eurozone wird 2015 nur ein Miniwachstum verzeichnen können. Auch in Deutschland deuten die aktuellen Stimmungsindikatoren auf ein schwächeres Jahr hin, so Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank. Neben den geopolitischen Krisen würden auch die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung das Wachstum belasten.

In der Geldpolitik würden man voraussichtlich zwei Entwicklungen erleben: Während die Notenbanken in Großbritannien und den USA ihre Leitzinsen aufgrund positiver Konjunkturtrend im kommenden Jahr annheben dürften, “könnten Japan und die Eurozone weiterhin unkonventionelle Maßnahmen zur Ausweitung der Geldpolitik ausweiten, so Stephan.

Zudem müssten die Anleger auch 2015 mit einer hohen Schwankungsbreite der Aktienmärkte und den Auswirkungen geopolitischer Spannungen in der Ukraine oder dem Nahen Osten rechnen, prophezeite Stephan weiter. Hinzu kämen neue Herausforderungen wie die Ebola-Epidemie in Afrika. Aber auch die zunehmende Stärke des US-Dollar könne im Jahresverlauf zu einem Risiko werden, so der Anlagestratege.

Insgesamt würden die Herausforderungen 2015 für Anleger zunehmen. So gelte es, schnell auf geopolitische Entwicklungen und Zinsänderungen zu reagieren sowie ein weltweit passendes “Portfolio für Investments zu finden”. (vwh/td)

Bild: Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank (Quelle: Deutsche Bank)

Link: Ulrich Stephan: “Meine 10 Prognosen für 2015″

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