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“Ängste um China sind übertrieben”

02.09.2015 – chris_iggo_axa“Wir wissen, dass China langsamer wächst als zuvor, aber es gibt keine Einigung darüber, wie schwach das Wachstum wirklich ist”, sagt Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise im Reich der Mitte. “Wer daran glaubt, befürchtet auch, dass eine Zinserhöhung durch die Fed die Lage noch verschlimmert. Diese Ängste sind vermutlich übertrieben”, ergänzt Iggo.

Dennoch setze sich an den Märkten gerade eine Reihe von Entwicklungen in Gang, ergänzt der Axa-Experte, wodurch die Währungen der Schwellenländer unter Druck geraten. “Das bedeutet, sie verkaufen fremde Währungen, um ihre eigenen Währungen zu kaufen”, sagt Iggo.

Die verkauften Devisen hielten die Zentralbanken in der Form von Fremdwährungsreserven, die wiederum vor allem in US-Staatsanleihen und anderen Anleihen aus entwickelten Industrieländern angelegt seien. Durch die Verkäufe der Zentralbanken und das damit verbundene Abschmelzen der Devisenreserven gehen die Renditen der verkauften Staatsanleihen nun in die Höhe. ergänzt Iggo. (vwh/td)

Bild: Chris Iggo (Quelle: Axa)

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