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Allianz will fast jede dritte Geschäftsstelle schließen

11.06.2015 – joachim_mueller_allianzDie Allianz will verstärkt auf die Digitalisierung setzen. Aus diesem Grund will der Versicherer im Vertrieb in Deutschland fast jede dritte Geschäftsstelle schließen. “Wir wollen die Struktur unseres Vertriebs straffen. Bislang haben wir 88 Geschäftsstellen, in denen unsere Vertreter betreut werden. Künftig werden wir mit 60 Geschäftsstellen arbeiten”, sagte Allianz-Vertriebsvorstand Joachim Müller dem Handelsblatt.

Vor allem in Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg mit bislang drei Geschäftsstellen soll es künftig nur noch eine geben. “Insgesamt wird rund ein Drittel der Vertreter einer neuen Geschäftsstelle zugeordnet”, ergänzt Müller. Zudem solle die Zahl der Angestellten “um rund 360″ reduziert werden. Betroffen seien vor allem Führungs- und Innendienstfunktionen.

Allerdings soll die Zahl der Versicherungsvertreter unverändert bleiben. “Hier werden wir weder die Zahl der Büros noch die Zahl der Mitarbeiter verringern”, betonte Müller. Zudem rechnet der Vertriebsvorstand der mit einer Einsparsumme von 40 Millionen Euro pro Jahr.

Einen regionalen Schwerpunkt gebe es zudem aber nicht. Demnach solle die Zahl der 88 Geschäftsstellen künbftig auf 60 reduziert werden. “Für die Kunden ändert sich dadurch nichts”, betont Müller weiter.

Diese können künftig “ihre Termine online vereinbaren und sich auch online von ihrem Vertreter beraten lassen”, so der Allianz-Vorstand. Zudem wolle man die Präsenz der Vertreter in den sozialen Netzwerken ausweiten. Insgesamt will die Allianz zwischen 2015 und 2017 “zusätzlich bis zu 100 Mio. Euro in die digitale Agenda investieren”. (vwh/td)

Bild: Allianz-Vertriebsvorstand Joachim Müller (Quelle: Allianz)

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