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Allianz-Umzug: Standort wird grüner, Mitarbeiter fitter

27.07.2016 – Die Planänderungsverfahren für das Sportgelände, auf dem die Allianz ihre Firmenzentrale in Vaihingen errichten will, sind gestartet. Bürger wehren sich mit einer Unterschriftenaktion, der Verein TSV Georgii Allianz fürchtet um seine Existenz. Firmenrepräsentant Rainer Hagenbucher beruhigt: “Ich kann mir vorstellen, dass er künftig eine noch wichtigere Rolle für unseren Betriebssport spielen wird.”

Stuttgart ist bezogen auf die Mitarbeiterzahl der zweitgrößte Allianz-Standort nach der Firmenzentrale in München, hier ist zudem der Hauptsitz der Allianz-Lebensversicherungs AG, Deutschlands größtem Lebensversicherer. “Wir bekennen uns klar zum Standort, wir haben keine Option außerhalb der Stadtgrenzen weiter verfolgt”, sagt Rainer Hagenbucher der Stuttgarter Zeitung.

Bezüglich der klimatischen Belange stellt er klar: “Wir sind überzeugt, mit dem Gebäude eine positive Klimabilanz zu erreichen. Gleichzeitig streben wir an, die Außenflächen zu begrünen. Das können begrünte Innenhöfe und Lichthöfe sein, aber auch begrünte Dächer. Das Gebäude wird den höchsten Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen genügen. Der Energieverbrauch wird dank effizienter Haustechnik um 30 Prozent unter der geltenden Energieeinsparverordnung liegen. Und der neue Standort wird eine positive CO2-Bilanz haben.”

Am Standort ist seit Jahrzehnten der Verein TSV Georgii Allianz mit 1.100 Mitgliedern zu Hause. “Nur etwa 90 aktive Allianzer sind dort Mitglied, und abgesehen von unserer Sportwoche, die dort einmal im Jahr stattfindet, gibt es leider kaum Überschneidungen. Dass künftig Arbeitsplatz und Vereinsleben am selben Ort sind, ist daher eine große Entwicklungschance für den Verein. Unser Betriebssport kann dort viel mehr Angebote machen”, erklärt Hagenbucher.

Die Verkehrssituation hält er für das komplexeste Thema. Das sei nur im Verbund mit den anderen Unternehmen im Synergiepark und mit der Stadt zu lösen. “Zu einer Entlastung beizutragen, liegt in unserem wie im Interesse der Anwohner. Deshalb haben wir ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept in Auftrag gegeben, das die Gewohnheiten unserer Mitarbeiter dokumentiert. Selbst das Ein- und Ausfahrverhalten aus unserer Tiefgarage wurde aufgezeichnet.” Hagenbucher will, dass so viele Mitarbeiter wie möglich das Auto stehen lassen und mit dem ÖPNV oder auch mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. “Wenn wir nur 1.200 Stellplätze brauchen sollten, würde sich die Frage stellen, ob man weniger baut und damit die Kosten senkt.” (vwh/dg)

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