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Allianz-CIO: “Die Moral muss in die Maschine”

29.03.2016 – Nolte_AllianzWenn künftig Apps (Kauf-)Entscheidungen für die Kunden treffen und sich ebenso um den situativen Versicherungsschutz kümmern, stellt sich auch für Allianz-CIO Andreas Nolte die Frage nach den Wertvorstellungen, die den Algorithmen zugrunde liegen: “Die Moral muss in die Maschine. Das ist die eigentliche Herausforderung”, fordert er in seiner Reaktion auf den Beitrag von Zukunftsforscher Dirk Solte.

“Digitalisierung ist kein Selbstzweck”, stellt Andreas Nolte klar. “Und es geht nicht darum zu machen, was machbar ist, sondern darum, neue Techniken einzusetzen, neue Wege zu gehen und neue Denkansätze zu wagen. Doch das Prinzip Versicherung baut auf einem – zutiefst menschlichen – Wertegerüst auf.

Der CIO der Allianz Deutschland weiß um die Gefahren, wenn Wertvorstellungen im Zuge datengetriebener Geschäfte über Bord geworfen werden. “Wir wollen, dass die Kunden uns vertrauen. Eine Kaufentscheidung beruht nicht nur auf dem Preis, sondern auch auf dem Vertrauen, das Kunden einer Marke entgegenbringen.”

Um sämtliche Entscheidungsfaktoren zu liefern brauche eine App, wie sie Dirk Solte in seinem Beitrag “Getriebene oder Gestalter? Der Ritt auf dem digitalen Tsunami” beschrieben hat, auch einen Algorithmus für Vertrauen und Werte. (vwh/ku)

Bild: Andreas Nolte, CIO der Allianz Deutschland. (Quelle: Allianz Deutschland)

Link: Zur Debatte: Getriebene oder Gestalter? Der Ritt auf dem digitalen Tsunami.

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