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Allianz-Chefvolkswirt warnt vor Belastungen für Privatvermögen

29.09.2015 – heise_michaelWenn Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise heute den Global-Wealth-Report vorstellt, wird er wohl auch den Zusammenhang zum US-Zinsentscheid herstellen: “Die unkonventionelle Politik gibt kaum noch Impulse für die Konjunktur”, hat er jüngst dazu erklärt. 2014 meldete er noch ein Zehnjahreshoch beim Zuwachs globaler Privatvermögen.

“Die unkonventionelle Politik gibt kaum noch Impulse für die Konjunktur, hat aber erhebliche negative Nebenwirkungen – Stichworte: Finanzmarktblasen, Einkommensverluste für Sparer, Fehlleitung von Investitionen, verzögerte Bereinigung von Bankbilanzen und große Belastungen für die private und betriebliche Altersvorsorge”, sagt Heise in der kommenden Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft zur aktuellen Geldpolitik.

Im vergangenen Jahr hatte er vor der – mittlerweile umgesetzten – Geldpolitik der EZB und deren Auswirkungen auf die privaten Vermögen gewarnt: “Die niedrigen Preissteigerungsraten in Europa sind Ausdruck der notwendigen realwirtschaftlichen Anpassungen und stärken die Kaufkraft der Bürger. Sie rechtfertigen keine weiteren Lockerungsschritte der Geldpolitik.” (vwh/ku)

Bild: Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. (Quelle: vwh)

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