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Agenda 2010: “Teile der Politik versuchen das Rad zurückzudrehen”

04.12.2014 – round_tableDie Allensbach-Studie “Generation Mitte” brachte es an den Tag: Die Menschen wissen um die Gefahr der Altersarmut, tun aber trotzdem nichts für ihre private Altersvorsorge. Das wirft die Frage nach dem Warum auf? Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und Christoph Schmallenbach, Mitglied des Vorstands der Generali Deutschland Holding AG, diskutierten beim Round Table Gespräch der Versicherungswirtschaft in Berlin unter Leitung von Chefredakteur Heinz Klaus Mertes die Problematik.

Peter Schwark zur Vorsorgemüdigkeit gerade in der “Generation Mitte”:

“Nach den großen Rentenreformen Anfang des Jahrhunderts herrscht heute  ein vielstimmiges Durcheinander. Es gibt Kräfte in Politik und Gesellschaft, die ihren Frieden mit der Agenda 2010 noch nicht gemacht haben und versuchen, das rentenpolitische Rad  zurückzudrehen. Dafür nehmen sie auch kapitalgedeckte Vorsorgeprodukte, vor allem die Riester-Rente,  unter Beschuss. Das verunsichert die Menschen.”

Christoph Schmallenbach
, zur Rolle der betrieblichen Altersversorgung in der Altersvorsorge:

“Wir glauben an die betriebliche Altersversorgung, allerdings stellt sich die Frage, inwieweit ihre Instrumente auf die nicht-linearen Lebensläufe passen. Portabilität ist ein Punkt. Bei einer Vita, die zwischen Angestelltenverhältnissen und Selbstständigkeit wechselt, passen die Instrumente nicht. Die bAV alleine löst nicht das Vorsorgeproblem, dennoch muss diese Säule stabilisiert werden. Dazu müssen auch hier die Spielregeln angepasst werden.” (vwh)

Bild: Peter Schwark (GDV) und Christoph Schmallenbach (Generali-Vorstand) beim Round-Table der Versicherungswirtschaft in Berlin (v.l.). (Quelle: ak)

Link: Allensbach Studie: Leistungsträger schauen voraus, handeln aber nicht

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