Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Wenning: Wir zahlen nicht immer, das weiß auch Ergo

01.08.2017 – 2015-08-05 14_23_20-munich-re-investor-relations_wenning_1795x2480_I - Windows-FotoanzeigeDie Ergo ist das Sorgenkind der Munich Re. Dennoch gibt sich Joachim Wenning, Vorstandsvorsitzender des Münchener Rückversicherers im Interview mit der Süddeutschen Zeitung optimistisch: “Ergo wird liefern”. Gleichzeitig will er das Tochterunternehmen “mit dem Strategieprogramm zukunfts- und wettbewerbsfähig” machen.

In der Praxis bedeute dies: “Wir investieren massiv, etwa in die IT, aber wir senken auch die Kosten”. Dazu zählt nach Aussage Wennings ein empfindlicher Personalabbau. “Insgesamt werden wir 1.800 Stellen bei Ergo abbauen, mehr als die Hälfte davon ist bereits realisiert. Dies ist schmerzhaft, aber leider notwendig”, erläutert der Vorstandschef der Munich Re.

Gleichzeitig machte Wenning klar: “Bei der Ergo könnten wir theoretisch den Fehler begehen und sagen: Wenn Ergo nicht liefert, wir zahlen immer. Das machen wir nicht, und das weiß Ergo auch”. Weitere Investitionen in die Ergo-Tochter will die Munich Re hingegen nicht leisten. (vwh/td)

Bild: Joachim Wenning (Quelle: Munich Re)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten