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Wemmer will schnelle Umstrukturierungen

15.05.2017 – Wemmer_AllianzDie Allianz steht nicht still. Bei der Präsentation der Ergebnisse zum ersten Quartal kündigte Finanzvorstand Dieter Wemmer Neuordnungen bei Tochterunternehmen an: “Wir werden weitere Fälle sehen, wo wir die Organisation nach vorne treiben müssen.”

Die Quartalszahlen der Allianz können sich sehen lassen – wie VWheute berichtete, dennoch will der Finanzkonzern mehr. Die Allianz habe laut Wemmer sowohl die finanziellen Ressourcen wie auch die nötige Energie, um den Wandel in der Gruppe zu beschleunigen. Persönlich erwarte er viele lokale Projekte, wie die Börsenzeitung meldet.

Die Münchener investierten nach eigenen Angaben im ersten Quartal des laufenden Jahres bereits 120 Millionen Euro in die Restrukturierung und damit fast die dreifache Summer wie im Vorjahr.

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Zeit ist Geld, das weiß in der Finanzbranche jeder, daher will die Allianz die eigenen Manager zu schnellerem Handel bewegen, um nötige Umstrukturierungen effizienter bewältigen zu können. Wemmer pragmatisch: “Starte am Montag und warte nicht bis zum nächsten Jahr.”

Natürlich darf kein Allianztermin ins Land gehen, ohne die Frage nach Akquisitionen. Wemmer konnte oder wollte zwar nichts Konkretes mitteilen, verwies aber vielsagend auf die Solvenzquote, die seit Jahresbeginn auf 212 Prozent stieg, obgleich drei Mrd. Euro für ein Aktienrückkaufprogramm aufgewendet wurden. Die “Allianz hat Optionen in alle Richtungen”, ließ Wemmer die Zuhörenden wissen. Der Finanzvorstand wollte auch ein zweites Aktienrückkaufprogramm nicht ausschließen. (vwh/mv)

Bild: Dieter Wemmer (Quelle: Allianz)

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