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“Versorgungslohn ist ebenso wichtig wie Barlohn”

27.04.2017 – reiner_schwinger_wtw“Dieser Gedanke muss in den Köpfen von Mitarbeitern, Unternehmensleitung und Tarifparteien verankert werden”, fordert Reiner Schwinger vom Beratungsunternehmen Willis Towers Watson. Demnach könnte “ein Teil jeder Gehaltserhöhung direkt für die bAV eingesetzt wird – so lange, bis die Versorgungsbeiträge einen bestimmten Zielwert erreicht haben”.

“Würde dieses Prinzip konsequent umgesetzt, würde der Ausbau der bAV sehr schnell vorangehen”, glaubt Schwinger. Zudem sollte die geplante bAV-Reform nach Ansicht des Experten von Willis Towers Watson “auch die Stolpersteine für die schon bestehende bAV beseitigen”. Dabei formuliert Schwinger drei Kernforderungen aus Sicht der Unternehmen:

  1. die Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge auf die bAV in der Rentenbezugsphase
  2. die Absenkung des steuerlichen Rechnungszinses für Direktzusagen (§ 6a Einkommensteuergesetz – EStG)
  3. gute Voraussetzungen für eine schlanke Umsetzung und Verwaltung der bAV

So biete das Betriebsrentenstärkungsgesetz in seiner geplanten Version “sicherlich viele positive Impulse für ‘bAV-Neulinge’ – aber eben kaum Abhilfe für die bestehenden Hürden. Hier sehe auch ich Nachbesserungsbedarf”, betont Schwinger. (vwh/td)

Bild: Reiner Schwinger ist Nordeuropa-Chef des Beratungsunternehmens Willis Towers Watson (Quelle: Willis Towers Watson)

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