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“Verpflichtende Betriebsrente ist gefährlich”

14.03.2017 – 5DM39217_Hoppstaedter_300_dpiAm Freitag ging das Gesetz zur Stärkung der Betriebsrenten in die erste Lesung des Bundestags. Während für die GroKo ein “historischer Moment” erreicht ist, hält die Linke eine “Pokerrente für ehrlicher”. Longial-Geschäftsführer Michael Hoppstädter sieht vor allem in der Anhebung der Lohngrenze für Geringverdiener den richtigen Schritt, um über die zusätzlichen Förderungen noch mehr Arbeitnehmer im unteren Einkommensbereich zu erreichen.

Die Grünen ihrerseits gehen einen Schritt weiter und fordern die schrittweise Einführung einer verpflichtenden Betriebsrente. Verpflichtende Betriebsrenten würden allerdings die Gefahr beinhalten, dass sie schnell überreguliert würden und an den Bedürfnissen des Einzelnen vorbeigingen, warnt Hoppstädter.

Gleichwohl teilt der Manager die Kritik, dass das Betriebsrentenstärkungsgesetz zu stark auf die Tarifbindung setze. Seiner Meinung nach bezwecke das Gesetz gerade die Verbreitung bei kleinen und mittleren Unternehmen, die eben häufig nicht tarifgebunden seien.

Dass das generelle Verbot von Garantien im Sozialpartnermodell, wie es Die Linke fordert, im Laufe des Gesetzgebungsverfahren noch fällt, hält der Longial Experte für sehr unwahrscheinlich: “Das Garantieverbot im Sozialpartnermodell steht – da wird es keine Änderungen mehr geben. Wer Garantien in der betrieblichen Altersversorgung wünscht hat zudem auch weiterhin die Möglichkeit, auf die bewährten bisherigen Lösungen der bAV zurückzugreifen.” (vwh/mst)

Bild: Longial-Geschäftsführer Michael Hoppstädter (Quelle: Longial)

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