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Provisionsabgabverbot: BVK stellt sich hinter Regierung

24.03.2017 – Michael H. Heinz BVKDer BVK sieht sich durch die Bundesregierung bestätigt, das Provisionsabgabeverbot gesetzlich im Versicherungsaufsichtsgesetz zu verankern. Demnach gehe die Aussage der Großen Koalition mit dem BVK konform, “dass bei einer in Aussicht gestellten Provisionsabgabe der Verbraucher bei Abschluss eines Versicherungsvertrages eher auf die Provisionsabgabe achten (würde), als auf den für ihn passenden Versicherungsschutz.”

“Wir begrüßen es sehr, dass sich die Bundesregierung dahingehend gegen den Bundesrat positioniert, dass Beratungs- und Dokumentationspflichten auch bei Fernabsatzgeschäften gelten sollen”, betont BVK-Präsident Michael H. Heinz. “Denn zu Recht weist die Bundesregierung in ihrer Gegenäußerung darauf hin, dass sich in den letzten zehn Jahren die Kommunikationsmöglichkeiten deutlich erweitert haben, so dass auch von Direktversicherern und Online-Vertrieben die Einhaltung dieser wichtigen verbraucherschutzfreundlichen Regelung verlangt werden kann”, erläutert der Verbandschef.

Zudem begrüße der BVK die Position der Bundesregierung, bestehende Transparenzvorschriften festzuschreiben. “Zu Recht weist hier die Bundesregierung darauf hin, dass die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD von den Regelungen der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID für Kapitalanlageprodukte abweicht”, ergänzt der BVK-Präsident. “Daher würde eine Angleichung der Transparenzpflichten nach MiFID über eine regelkonforme Umsetzung der IDD unnötig hinausgehen und den gesamten Versicherungsvertrieb in Deutschland überflüssigerweise belasten”, sagt Heinz. (vwh/td)

Bild: Michael H. Heinz (Quelle: BVK)

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