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Neue Erwartungen an die Industrieversicherung

01.09.2017 – sebastian_schneider_akDas Münchener Traditionsunternehmen Knorr-Bremse zählt zu einem der global führenden Hersteller von Brems-, Sicherheits- und Peripheriesystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Der Bereich Riskmanagement hat dabei oberste Prorität. Im Interview mit VWheuteTV gibt Versicherungsexperte Sebastian Schneider einen Einblick in sein Tagesgeschäft und verrät welche Wünsche er an die Versicherungswirtschaft hat.

Versicherungsfragen sind für ein komplexes Industrieunternehmen wie die über einhundert Jahre alte Knorr-Bremse aus München Fragen von allerhöchster Priorität. Die entsprechende Abteilung berichtet direkt an den Finanzvorstand. Mit der Einrichtung des neuen Konzernbereichs Corporate Security und der Installation eines Chief Security Officers (CSO) vor gut einem Jahr hat das Unternehmen auf die wachsende Bedeutung versicherungstechnischer, wie rechtlicher Fragen reagiert. Hier werden konzernweite Sicherheitsstrategien entwickelt um Risiken und Auswirkungen von sicherheitsrelevanten Betriebsstörungen zu managen. Dabei geht es unter anderem konkret um wirkungsvolle Meldesysteme im Falle externer Bedrohungen, zum Beispiel -ganz aktuell- durch terroristische Attacken im Umfeld der Standorte.

Als “Partners in Risk” kommen da nur Spezialisten in Frage, so Sebastian Schneider, denn: “gerade bei der Wahl der Versicherer spielt die Expertise mit komplexen Industrieunternehmen sowohl für die Risikoanalyse als auch in der Schadenverhütung ein große Rolle. Im Schadenfall muss der Versicherer über hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Branche verfügen. Dies fängt bei der Auswahl von geeigneten Sachverständigen an und endet bei der zügigen Regulierung. Als global tätiges Unternehmen erwarten wir von unseren Versicherern zudem, dass sie über ein internationales Netzwerk verfügen und die Einhaltung von Compliance Regeln und ein funktionierende Administration gewährleistet ist. Insofern sind die personelle Ausstattung, die Infrastruktur und die finanzielle Leistungsfähigkeit des Versicherers von großer Bedeutung”, unterstreicht Schneider im Gespräch mit VWheuteTV. Wie sich diese Zusammenarbeit konkret gestaltet und wo die Versicherungswirtschaft noch nachbessern kann verrät Schneider hier im Video.

Die ausführliche Reportage zu den Anforderungen an eine moderne Industrieversicherung am Beispiel der Knorr-Bremse aus München erscheint heute in der neuen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft unter dem Titel “Risiko am Fließband”. (vwh/ak)

Bild: Sebastian Schneider ist beim Traditionsunternehmen Knorr-Bremse in München verantwortlich für alle Versicherungsfragen. (Quelle: Alexander Kaspar)

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