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Nahles ist gegen späteren Renteneintritt

25.08.2017 – Nahles_BMASBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) stellt sich vehement gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters. Die CDU wolle, so sagt sie, das an die Lebenserwartung koppeln. Das sei mit der SPD nicht zu machen. Eine Erhöhung würde für viele Arbeitnehmer, die hart gearbeitet hätten, nichts anderes als eine Rentenkürzung bedeuten.

Die SPD-Politikerin betont in diesem Zusammenhang, dass jemand, der noch fit sei, auch heute schon länger arbeiten könnte. Geförderte Altersteilzeit oder Frühverrentung gebe es heutzutage nicht mehr. Die Koalition habe die Flexi-Rente eingeführt, also den individuell flexiblen Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das solle weiterentwickelt werden.

Nahles unterstrich, dass für Menschen die länger arbeiten würden, der rote Teppich ausgerollt werden sollte. “Wir brauchen die Älteren, nicht nur wegen des Fachkräftemangels”. Aber man dürfte der Altenpflegerin nicht sagen, dass sie bis 70 Jahre arbeiten sollte. Nicht alle könnten über einen Kamm geschert werden.

Zum Rentenkonzept der SPD wies Nahles die Kritik zurück, dass das nur bis 2030 reiche. Das Gegenteil sei der Fall. Das SPD-Konzept sorge dafür, dass die Generation, die die höchsten Beiträge zahlen muss, hinterher auch selbst eine gute Rente bekomme. (vwh/wo)

Bild: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (Quelle: BMAS)

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