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Knof: Wiwo-Bericht ist “absoluter Quatsch”

10.02.2017 – knof_manfred_pk_2016_allian_deutschlandAngeblich soll Deutschland-Chef Manfred Knof sich für einen geeigneten Nachfolger von Allianz-CEO Oliver Bäte halten. “Die Frage stellt sich für mich überhaupt nicht. Das hatte ich gegenüber dem Journalisten unmissverständlich klargestellt”, erklärt Knof. Die Allianz hat mit der Wirtschaftswoche ein Hintergrundgespräch geführt und das “konstruktive Verhältnis” zwischen Zentrale und der Landesgesellschaft dargestellt.

“Das hat der Journalist in seinem Beitrag aber leider völlig unberücksichtigt gelassen”, ergänzt Knof. Unter der Überschrift “Münchner Machtspiele” berichtet die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftswoche über angebliche Unstimmigkeiten im Kreis des Allianz-Managements. In diesem Zusammenhang wird der Eindruck erweckt, das Verhältnis zwischen der SE und der Allianz Deutschland generell und das zwischen Oliver Bäte und Manfred Knof im Besonderen sei belastet, berichtete VWheute.

Ein im Intranet der Allianz veröffentlichtes Interview, welches VWheute vorliegt, soll für Klarheit sorgen. “Ich bin mit meiner Aufgabe sehr zufrieden, sie füllt mich aus, ich bin also gerne Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland”, erklärt Knof. Angesprochen auf sein Verhältnis zu Bäte, stellt er klar: “Als bedeutende Gesellschaft im Heimatmarkt der Allianz haben wir natürlich eine herausgehobene Rolle in der Gruppe. Umso wichtiger, dass wir die notwendige Erneuerungsagenda der Gruppe besonders konsequent umsetzen. Und das tun wir, zu 120 Prozent! Ich finde, Oliver Bäte setzt da die richtigen Schwerpunkte. Erst Dienstag haben wir mehrere Stunden gemeinsam über unsere Fortschritte gesprochen. Und natürlich stoßen wir auch auf Themen, wo nicht sofort alles rundläuft. Da wird auch mal gestritten. Aber am Ende führen wir diese Diskussionen immer einer guten Lösung zu.”

Dem stimmt Konzernchef Bäte zu: “Ja, wir haben ein sehr konstruktives Verhältnis. Und wie Manfred Knof gerade sagte, da wird auch mal gestritten. Aber genau diese intensive Auseinandersetzung hat uns meist zu noch besseren Ergebnissen geführt. Und darauf kommt es an. Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Letztlich sitzen wir alle in einem Boot.” Solche Zeitungsberichte hält Bäte für “Nebenwirkungen von größeren Veränderungen. Aus der Anonymität heraus lässt sich vieles behaupten. Solche Berichte braucht man nicht, aber man weiß, dass so was zwischendurch passieren kann.” (dg)

Bild: Manfred Knof, Vorstandvorsitzender der Allianz Deutschland (Quelle: Allianz Deutschland)

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