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Ergo-Manager sieht in Autobranche natürliche Verbündete

03.08.2017 – 668592_web_R_B_by_Tim Reckmann_pixelio.deEs wird ungemütlich für die deutschen Autobauer: Auf der einen Seite kochen immer wieder Skandale hoch, auf der anderen drücken neue Wettbewerber wie Tesla, Google oder Uber die ehemalige Vorzeigeindustrie an die Wand. Nun sei es an der Zeit für neue Geschäfts- und Kooperationsmodelle – und zwar über Branchengrenzen hinweg, fordert Karsten Crede, CEO von Ergo Mobility Solutions. 

Geld würden Autohersteller heute fast nur noch im Ersatzteilgeschäft und mit Finanzdienstleistungen verdienen, berichtet der Ergo-Manager. Im Umkehrschluss beeinflusse die Kfz-Versicherung signifikant den monatlichen Preis, den der Autokunde für seine Mobilität zahlen müsse.

Mobilitätsorientierte Versicherer und Autohersteller indes seien natürliche Verbündete. Kluge Kooperationsmodelle zwischen Herstellern und Versicherern verbessern direkt die Wettbewerbsfähigkeit des Autoherstellers und senken die Kosten des Kunden für sein Fahrzeug.

“Bündnisse solcher Art zu schmieden liegt im Interesse aller Beteiligten”, sagt Crede gegenüber dem Handelsblatt. “Bislang kaum genutzt ist dabei die enorme Investitionskraft von Versicherungsunternehmen.”

Diese könnten sich auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten etwa als Co-Investoren für Infrastrukturprojekte in der Elektromobilität engagieren.

Unterdessen fielen die Ergebnisse des gestrigen Dieselgipfels in Berlin weniger drastisch aus als von Anlegern befürchtet. Die Hersteller verpflichteten sich zu Software-Anpassungen an Millionen Autos. (vwh/mst)

Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO (www.pixelio.de)

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